Mit der Doku „Der Aidskrieg“ haben wir uns für die Geschichte der AIDS-Problematik in Deutschland sensibilisiert: Anfänglich als „Schwulenpest“ und Problem einer Minderheit erklärt, schwenkt die Stimmung sehr schnell um, als die ersten Heterosexuellen betroffen sind. Sogar der Ruf nach einer Internierung von Infizierten wird laut. Der Film zeigt, wie schnell durch Hysterie Minderheiten auch in einer vermeintlich aufgeklärten Gesellschaft ausgegrenzt werden. Zum Glück sind wir heutzutage erst einmal weniger empfänglich für solche Panikreaktionen, trotzdem fallen noch viel zu oft HIV-kranke bei Ansteckung völlig aus ihrem sozialen Umfeld. Deshalb, schützt euch und lasst andere nicht im Stich.

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